Die GRUPPE

Stimme, Kontrabass, Kontragitarre

 

Nikolai über Maria:

 

Die antiken Sagen der Sirenen sind ja bekannt, Odysseus und Orpheus hatten ihre Schwierigkeiten dem betörenden Gesang zu entkommen. Hätten die alten Griechen sich zu unserer Zeit im südlichen Teil von Österreich aufgehalten, wäre die Heimat der Sirenen nicht die Strasse von Messina geworden sondern das malerische Örtchen Dachberg in Kärnten. Und es hätte nicht drei oder acht dieser singenden Wesen gegeben sondern nur Eine, dafür mit Kontrabass und Kontragitarre ausgestattet (was Orpheus nicht gefreut hätte).
Maria ist der ruhende Pol der Band wenn sie hinter ihrem Bass lehnt und 
das Geschehen von dort aus steuert. Doch manchmal kann es passieren, dass der Kontrabass plötzlich Feuer fängt und lichterloh zu brennen beginnt und die ganze Bühne abfackelt. Dann bleiben nur ein paar verhungerte Mikrophonständer übrig und man findet Reinis Brille einsam herumliegen.
Bei unseren Konzerten brauchen Sie kein Wachs in den Ohren und Sie müssen sich auch nirgends festbinden lassen....nur vielleicht wenn Maria zu singen beginnt kann es helfen sich fest an den Sessel zu klammern.

Klarinette, Picksüßes Hölzl, Saxophone, Stimme

 

Maria über Reinhard:

 

Hätte man in den 80-igern das weststeirische Rohrbach besucht, dann wäre bestimmt ein kleiner, lebenslustiger, echter Steirerbua aufgefallen, der ausgestattet mit Klarinette, trällernden Stimmbändern und einer riesigen Portion Liebe zur Musik, eifrig bei Blasmusik, Volksmusikgruppe und Chor mitwirkte. Reinhard war also damals schon musikalisch höchst aktiv.

Nach Studium und jahrzehntelanger Spielpraxis ist er heute an Virtuosität, Kraft, Gefühl 

und musikalischem Know- how kaum zu übertreffen. Den Klarinetten, in 

unterschiedlichsten Größen, von der Kleinsten, dem picksüssen Hölzl bis hin zu Mozarts geliebten Bassetthorn, entlockt er wunderbar, wohlklingende weiche Töne, er lässt schluchzende, herzzerreisende Klezmer-Melodien erklingen, improvisiert leidenschaftlich und rockt jede Polka.

Wenn sie unsere Konzerte besuchen, werden sie, genauso wie ich, überwältigt von seiner Energie sein. Man kann richtig fühlen, wie es ihn in den Fingern juckt und dann fliegen sie über die Klappen als gäb´s kein Morgen.

Geige, Stimme

 

Helmut über Nikolai:

 

Alles für die Katz´

 

Den Charakter einer Katze zu beschreiben, ist kaum möglich. Es gibt temperamentvolle und phlegmatische Tiere, launische und freundliche, graziöse und einfühlsame.

Würde man diese Eigenschaften einem Katzenliebhaber zusprechen und daraus schließen, dass diese Eigenschaften seine musikalische wären- dann landet man ganz (vor)bestimmt bei Nikolai Tunkowitsch. 

Sein ausdrucksstarkes, anmutendes und stolzes Spiel an der Violine ist dann das Resultat aus einer langjährigen Charakterstudie in Ton und Ausdruck. Sein Sinn für Ästhetik, sein sanftes Anschleichen in den höchsten Lagen der Geige, seine Wendigkeit und seine Neun Leben machen ihn zum Catman in unserer Gruppe!

Der Individualismus hat somit bei Katzen Tradition- lebt man lange genug mit ihnen zusammen, hat es den Anschein, dass es sich nur positiv auf Charakter und Musikalität auswirken kann! Auf ein gemeinsames Schnurren!

 

Akkordeon, Schrammelharmonika, Klavier, Gitarre, Stimme

 

Reinhard über Helmut:

 

…wer nix lernt, kann alles“

 

Unser Helmut ist ein professionelles Naturtalent, sei es auf der Schrammelharmonika, dem Akkordeon, dem Klavier, der Orgel, der Gitarre und ganz besonders schätzen wir seinen Gesang - nicht verwunderlich stammt er doch aus dem Kärntner Lavanttal.

Die Kunst der Improvisation, des gelungenen Arrangementes oder der hochwertigen Komposition - unser Stippo macht aus nichts immer etwas und es klingt jedesmal nach großartiger Musik.

Ein Tausendsassa, ein schöpferischer Geist der keine Grenzen kennt auch nicht seine eigenen!

 

Doch wie heißt es so schön : das Genie liebt das Chaos- und wir unseren Helmut.

Über uns

Die Kärntner können mit den Steirern nicht und beide nicht mit den Wienern?
Was für ein Irrtum! 
Aus jedem Bundesland sind hier die Besten versammelt - 
an Stimmbändern, Tasten, Klappen und Saiten.
Da wird nicht lang herumgefackelt, da geht´s gleich zur Sache!
(Das weiß man als Publikum schon bei den ersten Tönen)
Es ist ja nicht so, dass sie nix von der amtlichen Harmonielehre und Musiktheorie verstehn (auch DAS wird beherrscht!) doch das Erfrischende ist, man hört, das ist gewachsene und gstandene Volks- und überhaupt Musik.
Ein Jodler, der einem das Herz zerreißt, ein Balkan Swing zum Dahinschmelzen, ein Csardas, bei dem man am liebsten auf den nächsten Tisch hinauf und tanzen möchte - sie können und kennen (fast) alles!
Nur so nebenbei sind auch noch die Eigenkompositionen und Neuinterpretation diverser (Wiener) Lieder eine Klasse für sich.
So gemischt hat man das noch nicht gehört.
Nicht lang lesen, hingehn, anschaun, Ohrwaschl auf - und dahin geht´s!
Die Misch-Maschine ist angeworfen!
Das Misch-Werk grandios!

© 2016 Mischwerk GesnbR

All rights resreved

Photos: © Harry Schiffer

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